Mit Irmin Burdekat, einem der erfolgreichsten Gastronomen Deutschlands

„Wer was wird, wird Wirt – und wer das verpasst, bleibt Gast!“ – Auf diese Binsenweisheit muss Irmin Burdekat hereingefallen sein, denn er landete schon als Zwanzigjähriger in der Gastronomie – anstatt „was Ordentliches zu machen“, wie seine Mutter hoffte.

Kulinarische Lesung am 12.12.2021 im Lemperhaus.

Einlass 14.30 Uhr Beginn der Lesung 16.00 Uhr.

„Wer was wird, wird Wirt – und wer das verpasst, bleibt Gast!“ – Auf diese Binsenweisheit muss Irmin Burdekat hereingefallen sein, denn er landete schon als Zwanzigjähriger in der Gastronomie – anstatt „was Ordentliches zu machen“, wie seine Mutter hoffte. Als Gastwirt, diese Einsicht kam ihm früh und sehr gelegen, ist man gut beraten, ein Geschichtenerzähler zu sein, denn Gäste erwarten mehr als Bier und Bouletten. Übrigens, seine fünf Kinder schliefen mit seinen Gutenachtgeschichten deutlich besser, vor allem schneller ein. Als aus einer Kneipe zwei, dann drei und dann ganz viele wurden (die Café & Bar-Celona Restaurants, ALEX Gastro etc.), war es vorbei mit dem Geschichtenerzählen am Tresen. Irmin Burdekat begann, seine Geschichten aufzuschreiben. Irgendwann wurden daraus Bücher, die der Verleger Romane nennt.

Irmin Burdekat liest aus seinem aktuellen Roman „Der Katholische Bahnhof“ – Eine urkomische Deutsch-Kanadische Love-Story.

Moderiert wird die Lesung von Dorothee Kerstiens, Historikerin, Autorin und Genussliebhaberin.

Los geht es ab 14.30 Uhr mit einer kulinarischen Einstimmung in Form von köstlichem Kuchen und Torten aus dem zweiten Grotemeyer Buch und Kaffee von Lenis Coffee family.

Die Lesung beginnt um 16:00 Uhr. Preis für Kulinarik je nach Verzehr, Getränke je nach Verzehr, Lesung frei – um Spenden wird gebeten.


Der Roman:

Ronald ist Besitzer des Katholischen Bahnhofs, einer Kneipe, die er von seinem Vater übernommen hat. Seine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Fußballclub Arminia Bielefeld, seinem Sohn Ché-Daniel, dem ständigen Streit mit seiner Ex und anhaltenden finanziellen Engpässen. Trotzdem textet er ab und zu seine eigene Hauszeitung (Die Thekenschlampe); zur Unterhaltung für seine Gäste.

Der Sohn seines Vermieters, Spross der Fabrikantenfamilie Pretorius, schanzt Ronald den Auftrag für eine Familien- und Firmensaga zu („Alter, schreib mal was Fettes á la Buddenbrooks!“). So wird der Gastwirt zum Chronisten, der sich mit zunehmender Leidenschaft, mit Interesse und Energie in die Lebens- und Liebesgeschichte des „Jungen Fabrikanten Pretorius“ verbeißt: Der Junge Fabrikant ist als Gymnasiast für alle nur „Werther“, weil er ein unerschöpfliches Reservoir an Goethezitaten zu haben scheint. Ein echter Goethe Fan! Und als der sich in Marlene verliebt und man den beiden ihre Liebe nicht lassen will, beginnt eine so kuriose wie bewegende Liebesgeschichte, die in Deutschland beginnt und sich Jahrzehnte später in Kanada fängt.

Die wunderbaren Figuren im Roman von Irmin Burdekat lieben, werden getrennt, verrennen sich und landen am Ende wieder dort, wo sie losgelaufen sind. So kommt es, dass auch Ronald, der Chronist und Erzähler, von seiner eigenen Geschichte eingeholt wird. Er berichtet, interpretiert und dreht sich eigentlich doch nur um sich selbst. Und ganz plötzlich wird ihm bewusst, dass er mitten in seiner eigenen Geschichte steht: Marlene und Werther finden nach einem ganzen Leben am Ende zusammen und beschließen zu heiraten. Und sie laden Ronald, den Wirt vom Katholischen Bahnhof, der ihrer beider Leben so liebevoll nachgezeichnet hat, ein, dabei zu sein.

Wann:

Sonntag, 12.12.2021

Wo:

Lemperhaus Münster

Beginn:

ab 16:30 Uhr Beginn der Lesung 16:00 Uhr

Ticketpreis:

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